Infusionstherapie

Die Infusionstherapie ermöglicht die direkte Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Flüssigkeit oder Medikamenten über die Blutbahn.

Sie wird unterstützend bei akuten Beschwerden, chronischen Erkrankungen oder zur Prävention eingesetzt.

Ablauf und Bedeutung

Nach einer ärztlichen Anamnese und individueller Abklärung wird entschieden, ob eine Infusionstherapie sinnvoll und medizinisch angezeigt ist. Dabei werden mögliche Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden sowie der persönliche Bedarf berücksichtigt.

Die Infusion erfolgt anschließend in angenehmer und ruhiger Atmosphäre in unserer Praxis. Ein venöser Zugang wird gelegt, über den die individuell zusammengestellte Lösung langsam verabreicht wird. Während der gesamten Behandlung werden Sie betreut und können sich entspannt zurücklehnen.

Die Dauer der Infusion richtet sich nach der jeweiligen Zusammensetzung und beträgt in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten. In dieser Zeit kann die Aufnahme der Wirkstoffe optimal über die Blutbahn erfolgen.

Die Zusammensetzung der Infusion wird individuell auf Ihre Situation abgestimmt und kann je nach Zielsetzung Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Flüssigkeit oder weitere medizinische Wirkstoffe enthalten.

Wann ist eine Infusionstheraphie sinnvoll?

Eine Infusionstherapie kann in verschiedenen Situationen sinnvoll sein, insbesondere wenn eine gezielte oder rasche Unterstützung des Körpers erforderlich ist.

Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Erschöpfung, Müdigkeit oder erhöhte Stressbelastung
    z. B. bei körperlicher oder psychischer Überlastung, Schlafmangel oder Burnout-ähnlichen Symptomen.
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
    zur allgemeinen Stabilisierung und Unterstützung des Immunsystems, z. B. nach wiederkehrenden Infekten.
  • Migräne oder Spannungskopfschmerzen
    als ergänzende Maßnahme bei belastungs- oder mangelbedingten Beschwerden.
  • Magen-Darm-Beschwerden mit Flüssigkeits- oder Nährstoffverlust
    insbesondere bei eingeschränkter Aufnahme oder erhöhtem Bedarf.
  • Vitamin- und Mineralstoffmängel
    z. B. bei Vitamin-B12-, Vitamin-C- oder Eisenmangel, wenn eine orale Substitution nicht ausreichend ist.
  • Regeneration nach Erkrankungen oder Operationen
    zur Unterstützung der Erholungsphase und Stabilisierung des Allgemeinzustands.
  • Begleitende Unterstützung bei chronischen Erkrankungen
    z. B. bei entzündlich-rheumatischen Beschwerden im Rahmen einer ergänzenden Therapie.
© KrauseMedicals MVZ GmbH 2026